Haustierinfos vom Herpbreeder

Wie kann ich meinen Vierbeiner richtig absichern?

Ein Vierbeiner kann seinem Besitzer das Leben verschönern. Vielen Menschen tut es gut, mit dem Hund durch die Natur zu laufen, mit der Katze im Wohnzimmer zu spielen oder auf dem Pferd über grüne Wiesen zu reiten. Aber ein Tier bringt nicht nur Spaß und Erholung, sondern es bedeutet auch eine Menge Verantwortung. Es kann krank werden oder auch etwas kaputt machen, was einem nicht selbst gehört. Das kann dann ganz schön ins Geld gehen, wenn der Tierhalter nicht entsprechend abgesichert ist. Welche Versicherungen für Tiere es gibt, soll in diesem Text erklärt werden. Weitere Infos gibt es außerdem auf der Seite tierversicherung.biz.

Hundehaftpflicht – Schutz gegen Beschädigungen aller Art

Der Hund ist wohl des Menschen liebster Freund. So ein Vierbeiner braucht aber viel Auslauf. Auf diesen Spaziergängen kann jedoch eine Menge passieren. Der Hund kann Nachbars Vorgarten umgraben oder sein Geschäft an Stellen verrichten, die nicht dafür vorgesehen sind. Das kann für eine Menge Ärger sorgen. Und wer seinen Hund mit zu Freunden nimmt, geht immer das Risiko ein, dass der Vierbeiner sich so sehr freut, eine neue Umgebung kennenzulernen oder auf viele neue Menschen zu treffen, dass eine Vase zu Bruch oder ein anderes, wertvolles Stück kaputt geht. Bei solchen Schäden greift dann die Hundehaftpflicht. Diese Versicherung soll vor finanziellen Schäden schützen, die der eigene Hund angerichtet hat, sei es gegen Menschen oder Sachbeschädigung. Dabei wäre der Hund sogar versichert, wenn er nicht angeleint Schaden anrichtet. Und der Hundebesitzer selbst muss noch nicht mal dabei sein, auch das Führen des Vierbeiners durch Dritte ist versichert. Der Versicherungsschutz gilt auch in der Hundeschule.

Pferdehaftpflicht

Damit auch der Halter vor eventuellen Schäden durch den geliebten Vierbeiner abgesichert ist, ist eine Versicherung durchaus empfehlenswert. – Foto: © Carola Schubbel – Fotolia.com

Auch Pferdehalter bekommen es oft mit finanziellen Forderungen zu tun, wenn das Ross mit seinen Hufen Schaden angerichtet hat. Deswegen sollte eine Pferdehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. In dieser Versicherung wird auch das Fremdreiterrisiko minimiert. Reitet also eine dritte Person auf dem Pferd, so ist diese mitversichert. Das gleiche gilt auch für Turniere und Rennen, etwa wie das berühmte Rennen in Ascot. Passieren dort irgendwelche Schäden, wird dies von der Pferdehaftpflicht abgedeckt. Auch Wanderritte und Ritte über eine weite Distanz sind darin mit eingeschlossen. Und wenn das Pferd eine gemietete Box, einen Anhänger zum Transport oder Reitutensilien wie Gerte, Helm oder Sattel beschädigt, braucht sich der versicherte Besitzer auch keine Sorgen zu machen. Eine Pferdehaftpflicht schützt vor unnötigen Zahlungen.

Wenn der Hund mal krank wird

Ein Tier kann aber auch krank werden. Ist der Besitzer dann nicht versichert, muss er oft hohe Tierarztrechnungen zahlen. Mit einer Hundekrankenversicherung werden stationäre und ambulante Behandlungen bis zu einem Preis von ungefähr 2.500 Euro im Jahr abgedeckt. Darin ist auch die Operation und anschließende Medikation enthalten. Wer seine Versicherung bei tierversicherung.biz abschließt, bekommt dann sogar eine hundertprozentige Übernahme der Operationskosten. Der Versicherte kann sich dabei den Tierarzt frei auswählen.

Krankenversicherung für Katzen

Die gleiche Versicherung gibt es auch für Katzen. Kosten für ambulante Behandlungen werden genau so zu 100 Prozent übernommen wie die Kosten für Wurmkuren und Impfungen. Parasitenmittel sind bis zu 40 Euro im Jahr abgedeckt. Wenn der Stubentiger, nach einem Unfall (zum Beispiel Hundeattacke oder ähnliches) oder Krankheit operiert werden muss, zahlt die Versicherung die Kosten dafür komplett. Wer also sein Tier rundum abgesichert haben möchte, der sollte sich eine Hunde- oder Pferdehaftpflicht sowie eine Hunde- oder Katzenkrankenversicherung zulegen. Mehr Informationen gibt es auf der Website tierversicherung.biz.

Wie der Mensch zum Haustier kam

Im Laufe seines Lebens gehört beinahe jedem Menschen einmal ein Haustier. Und wem dieses Glück nicht vergönnt ist, der kennt doch zumindest eine Person, die Katzen, Hunde, Vögel oder sonstige Arten besitzt. Und was wären wir Menschen ohne unsere tierischen Freunde? Sei es der Hund als treuer Weggefährte, mit dem wir die langen Spaziergänge genießen. Oder die Katze, die kleine Königin unter den Vierbeinern: Mit ihrem grazilen Charme umspielt sie uns und wir können ihrem Reiz nicht widerstehen. Doch es gibt noch viel mehr Tiere, die wir uns halten. Die Gründe dafür sind verschieden. So sehen wir nicht in jedem Lebewesen einen engen Freund, sondern nutzen dessen Eigenschaften für uns.

Das Erfordernis der Jagd

Das Halten der Tiere war unseren Vorfahren in der Urzeit allerdings noch nicht bekannt. Wann immer sie Fleisch zur Nahrungszubereitung benötigten, gingen sie auf die Jagd. Alle Bestandteile des Tieres verwerteten sie anschließend. So kam dem Fell etwa als Decke ein Sinn zu, Knochen wurden zu Werkzeugen und Waffen verarbeitet und das Blut getrunken. Der daraus entstehende Bedarf ließ sich später indes nicht alleine mit der Jagd befriedigen. Denn nicht immer war das Glück dem Jäger hold, er musste sich also etwas einfallen lassen, um einfacher an die Güter heranzukommen, die er benötigte. Dafür hielt er sich erstmals Lebewesen und nutzte sie für seine Zwecke. Zum Jagdlichen Brauchtum gibt es unter www.jagd1.de noch viele weitere Informationen.

Besondere Eigenschaften gewünscht

Die ersten Tiere taugten jedoch nur bedingt zur Verwendung. Sie waren zu wild, um sich einsperren zu lassen. Zudem wuchsen die Bedürfnisse und Wünsche des Menschen. Er domestizierte die Tiere folglich nach seinen Vorstellungen. Dabei kam der Zucht ein wichtiger Aspekt zu: Unter diesem Einfluss sollten die Stärken einer Art herausgestrichen, die Schwächen aber beseitigt werden. Nutztiere, die zur Gewinnung von Lebensmitteln gehalten wurden, gaben nun mehr Milch, legten häufiger Eier oder waren mit mehr Fleisch bepackt. Lasten tragende Arten wurden dagegen gestärkt: Sie konnten anschließend mehr Gewicht transportieren. So erschuf sich der Mensch viele Tiere nach seinen Wünschen, dabei kreuzte er manche Spezies oder ließ andere aussterben.

Strenge Richtlinien für die Zucht

Vom Wildtier zu des Menschen Liebling, der Hund ist das Beste Beispiel für die Zähmung von Wildtieren – Foto: © Carola Schubbel – Fotolia.com

Allerdings ist die Zeit der wilden Kreuzungen längst überwunden. Mittlerweile gilt der Artenschutz und schränkt viele Maßnahmen der Züchter ein. So soll insbesondere vermieden werden, dass den Tieren ein Leid angetan wird. Andererseits ist es aber auch von einigem Interesse, dass die bereits gewonnenen Stärken der Tiere nicht verloren gehen. Den Zuchtverbänden (hier einige Hundezuchtverbände als Beispiel) kommt dabei die wichtige Aufgabe zu, entsprechende Richtlinien zu erlassen und durchzusetzen. Hierbei haben sie unterschiedliche Aspekte zu betrachten und die Interessen der Züchter sowie der Tiere gleichermaßen zu wahren. Erst dadurch ist jedoch gewährleistet, dass der Mensch das Tier für sich nutzen kann, ohne ihm dabei erhebliche Schäden zuzufügen.

Der Freund und Wegbegleiter

Erst durch die Vorgänge der Zucht und der Domestikation ist es über Jahrhunderte hinweg gelungen, Tiere wie Hunde oder Katzen derart zu prägen, dass sie auf die Kommandos des Menschen hören, zutraulich zu ihm sind und zu keiner Gefahr für ihn werden. Der Umkehrschluss daraus ist allerdings, dass ein solches Tier in der Wildnis nicht mehr überleben könnte, da alle relevanten Eigenschaften nicht mehr existent sind. Doch erst dadurch eröffnen sich dem Menschen auch viele wundervolle Momente, die er mit ihrem Haustier verbringt: Für jeden Geschmack lässt sich eine bevorzugte Art finden, die das Leben mit uns teilt, uns in der Trauer tröstet und freudige Ereignisse doppelt schön gestaltet.